eine gute Idee zu finden, ist nicht einfach. Es gibt hunderte von Franchisegebern. Man muss nur etwas googeln und Sie erhalten eine Unmenge von Seiten mit Ideen zur Auswahl. Wenn man die Idee dann gefunden hat, sollte man sich ausführliche Unterlagen vom jeweiligen Franchisegeber zukommen lassen, damit man sich erst einmal umfassend informieren kann.
Für Laien ist es nahezu unmöglich die juristisch abgefaßten Verträge zu lesen und zu durchschauen.
Diese Verträge mit denen Du Dich an einen Franchisegeber und sein Geschäftsmodell bindest, solltest Du auf jeden Fall von einem Fachanwalt abchecken lassen, denn auch auf dem Markt des Franchise gibt es viele schwarze Schafe. Grundsätzlich ist dies immer der Fall, wenn es um viel Geld geht. Wie heißt ein altes deutsches Sprichwort....."drum prüfe wer sich ewig bindet."
Viele Franchisegeber versuchen dem Franchisenehmer ein "enges Korsett" anzulegen, bei dem von den Öffnungszeiten, bis hin zu den Reinigungsmitteln für das Büro alles vorgeschrieben ist. Es gibt dann keine unternehmerische Freiheiten mehr. In diesem Fall bist Du ein "Leibeigener" des Franchisegebers. Nicht selten handelt es sich dabei um die sogenannte "Scheinselbständigkeit". Also immer wachsam sein, bevor das Eigenkapital ausgegeben wird.
Dann ist man mit einem "normalen Arbeitsverhältnis" deutlich besser dran und hat sogar noch Geld gespart.
Franchise ist grundsätzlich gut, da die Geschäftsmodelle in der Regel bereits erfolgreich am Markt erprobt wurden, aber man muß immer vorsichtig sein und seine Unterlagen überprüfen.
was fast noch besser ist, sofern man selbst eine Idee für ein Produkt oder eine Dienstleistung hat. Man wird selber Franchisegeber und man vermarktet seine eigene gute Idee im Franchising-Markt.
Eine Idee alleine reicht aber nicht. Auch hier steht zuvorderst eine Beratung über ein dafür spezialisiertes Unternehmen. Erforderlich sind umfassende und gründliche Marktanalysen. Berechnung der erforderlichen Eigenmittel. Zielgruppenanalyse und vieles mehr ist hierbei notwendig. Eine solche umfassende Marktanalyse kostet etwa zwischen 20 und 28 Tsd Euro, je nach Unternehmen.
Das Geld ist allerdings gut angelegt. Besser als ein späterer "Absturz" ist es allemal, denn man gewinnt damit an innerer Sicherheit und wenn man die Marktanalyse der Bank vorlegen kann, hilft das auch bei der Einschätzung der Kreditwürdigkeit und erhält möglicherweise sogar noch öffentliche Fördermittel zu Vorzugskonditionen obendrauf.
Aber hier kommt ein zusätzlicher Effekt hinzu: man kann seine Produkte selbst produzieren lassen, spart dabei Geld, kann sie zentral vermarkten und verkauft sie über die Franchisepartner des eigenen Franchise-Geschäftsmodells.
Wer selbst Franchisegeber werden will, muß auf vieles achten. Markenschutz, Urheberrechte, Geschmacksmuster oder auch Gebrauchsmuster.....! Auch hier sorgen die Beratungsfirmen für die notwendige Rechtssicherheit für den künftigen Franchisegeber, der seine eigene gute Idee vermarkten wil.
"Franchisieren" kann man grundsätzlich jedes Produkt und jede Dienstleistung.
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